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Eine freie Meinung in einem Land der Pressefreiheit |
Da ich nicht nur Anbieter von Serviceleistungen bin, sondern auch Nutzer der Angebote im Internet, kann ich mich relativ gut in die Lage eines Film- und Videoamateurs hineinversetzen, der gerade einen passenden Anbieter für die Digitalisierung seiner Medien sucht. Gerade bin ich selbst auf der verzweifelten Suche nach einer Lösung für die Zusammenstellung und Neustrukturierung von Musik - Klangerzeugern zur Produktion weiterer Vertonungsmusik. So langsam rücken die 80er Jahre in das "Antik - Zeitalter" der bald zu digitalisierenden Medien. Zwar gab es damals schon Originalton, doch heutzutage und künftig ist bei der Digitalisierung dieser Ton oftmals mit passender Musik aufzuwerten. Genauso, wie der Filmer seinen Überspieldienst sucht, war auch ich im Internet unterwegs und habe mir immer wieder die Top- Suchergebnisse zu Musik - Klangerzeugern näher angeschaut. Da ich aber keine Lust mehr habe, mir mit nunmehr 53 Jahren immer wieder neue Klangmaschinen zuzulegen, die im Grunde immer wieder auf der selben Basis Sounds reproduzieren oder den Nachkauf anderer Geräte notwendig machen, welche mich ebenso nicht mehr zur Produktion neuer Musik anregen können, da deren Klänge in etlichen Produktionen bereits verewigt wurden, muss schließlich eine eigene Entwicklung her.
Genau so ging es mir im Jahr 2005, als der erste Test von Überspieldiensten veröffentlicht wurde. Obwohl meine Firma damals recht gute Bewertungen erhielt, war ich unzufrieden mit den unscharfen Rändern im Überspielergebnis meiner damaligen Super 8 auf DVD - Überspielung.
Bild 1 Überspielergebnis Hafenszene Test 2005

Es folgte eine komplette Umrüstung meiner Überspieltechnik, doch als ich bei Probeabtastungen von Super 8 Stummfilmen (und das sind die Meisten) feststellte, dass es keine passende Kamera gab, die das gesamte Filmbild ohne Beschneidungen erfassen konnte, traf ich eine Entscheidung. Obwohl mir diese Entscheidung bei Kunden Dank und Anerkennung verschaffte, führte sie im Test 2007, als ein gebrauchter Film aus der Testserie von 2005 mit ähnlichen Szenen zu digitalisieren war, später zu einer schlechteren Bewertung des Bildfeldes, als 2005. Meine Entscheidung, künftig das komplette Bildfeld für Kunden zu überspielen hatte also Konsequenzen. Einerseits freuten sich die Kunden, dass sie auf Ihrem Monitor mehr Bildinhalte sahen, als mit ihrem Projektor und andererseits war die Fachpresse offensichtlich nicht mehr gewillt, MUVIG als guten Überspieldienst zu empfehlen, denn anders sind die zunehmenden Herabstufungen und immer dunkler werdenden Filme, die zu testen waren wohl nicht anzusehen.
Bild 2 Überspielergebnis Hafenszene Test 2007

Nun gab es 2010 noch diesen eigenartigen Test von Herrn Berger, den es als Person wohl nie gab. Die Anfangsszene als Kopie eines 16 mm oder 35 mm 4:3 Kinofilmes mit Magnettonspuren zwang den Überspieldienst zur Bildfeldeinjustierung 4:3. Danach folgten Stummfilmszenen von Super 8 Amateurmaterial mit einem etwas breiteren Bildfeld. Filmamateure schicken in der Praxis dagegen durchgehend mit Magnettonspur versehene Filme, die dann als Tonfilme oder stumm mit einem vorab einjustierten Bildfeld digitalisiert werden. Diese Kombination von Ton und Stummfilm unter 3 Minuten Filmlänge ist inzwischen ein Markenzeichen dieser fragwürdigen Tests geworden. Allerdings können derartige Tests in der Praxis wenigen Menschen dauerhaft Freude und Freunde bringen. Vertrauen schaffen können diese 3 Tests jedenfalls nicht. Eher wird das Vertrauen und die Hoffnung vieler Filmamateure durch diese 3 Tests fortwährend gestört, Überspieldiensten ihre Filme anzuvertrauen. Es mag sein, dass der eine oder andere Anbieter Probleme mit diesen Testfilmen hatte, denn sie waren in den Jahren 2007 und 2010 insbesondere im Klebestellenbereich eine eindeutige Herausforderung. Schöner wäre es gewesen, wenn alle Überspieldienste den selben Testfilm oder einen Ton- und Stummfilm unabhängig voneinander oder auch mal einen Normal 8 Stummfilm erhalten hätten. Da jedoch bekannt ist, dass Schmalfilme, die selbst gedreht werden, immer Unikate sind und niemals 2 x auftauchen können, konnte jedem Überspieldienst ein Testfilm nach Ermessen des Testers zugeschickt werden. Wer nun einen relativ dunklen und schlecht geklebten Film erhielt, war dann wohl bereits vorab nicht für eine besonders gute Bewertung vorgesehen, und jeder Versuch, die Unterschiede des Filmmaterials der kurzen Szenen während des Digitalisierungsvorgangs auszugleichen wurde bereits 2005 und 2007 mit besonders schlechten Bewertungen geahndet...
Bild 3 Überspielergebnis eines Filmbildes aus dem Testfilm mit der Jahreszahl 2010

In diesem Sinne wünsche ich interessierten Filmfreunden viel Erfolg beim Finden des Überspieldienstes Ihres Vertrauens dem kreativen Überspieldienst - Anbieter Erfolg bei der Entwicklung seiner Abtastverfahren und Geräte zur Filmdigitalisierung, die bei problematischen Klebestellen oder ausgefransten Perforationslöchern nicht zum Überschlagen des Filmes führen und Tonfilme flimmerfrei mit 18 Bildern je Sekunde ins digitale Zeitalter retten werden.
Hagen Grabowski, Inhaber der Firma MUVIG.